Tiergestützte Therapie in der 2. Klasse


Jeden Dienstag ist die Freude bei den Kindern der 2. Klasse groß, denn ein Blick auf den Stundenplan verrät: in der 2. Stunde kommt Therapie-Begleithündin Ho-Na! Das bedeutet eine Unterrichtsstunde lang spannende Begegnungen, die besonders für die Schülerinnen und Schüler der basalen Förderklasse eine Bereicherung der besonderen Art darstellen.
Michalea Horinek, Pädagogin und Frauchen von Ho-Na, bildet zusammen mit der Tibet-Terrier-Hündin ein staatlich anerkannt geprüftes Therapiebegleithunde-Team.
Wenn Michaela und Ho-Na dann am Dienstag das Klassenzimmer betreten, spürt man sofort, dass die Atmosphäre sich ändert – eine positiv aufgeladene Aufregung macht sich bei den Kindern bemerkbar, die Blicke werden wach und verfolgen interessiert das Geschehen. Ho-Na wird von der Leine gelassen und begrüßt vorsichtig ein Kind nach dem anderen. Selbst, wenn zuvor Unruhe spürbar war, so merkt man deutlich, dass sich die Stimmung durch die Anwesenheit des Hundes beruhigt, eine positive, wertfreie Atmosphäre entsteht. Es werden Leckerchen auf den Rollstühlen der Kinder versteckt und Ho-Na sucht sie. Auch zeigt die Hündin kleine Kunststücke vor oder leckt Leberpastete vom Handrücken der Kinder – alles begleitet von sehr interessierten, neugierigen Blicken der Kinder. Tiertherapeutin Michaela tritt zusammen mit Hündin Ho-Na auf spielerische Art und Weise in Kontakt mit den Kindern, regt sie zu Aktivität und Konzentration an. Hunde lassen sich mit allen Sinnen wahrnehmen - das weiche Fell streicheln und bürsten, die feuchte Nase stupst die Hand an, Leberpastete wird mit einer nassen Zunge vom Handrücken geschleckt, das Klacken der Krallen auf dem Fußboden, wenn Ho-Na um den Rollstuhl läuft, so viele tolle, neue Eindrücke!
Wenn Ho-Na sich dann unter den Lehrerinnen-Schreibtisch zurückzieht, so wissen alle: Ho-Na braucht eine Pause, aber wir freuen uns, wenn sie nächste Woche wieder vorbeikommt!

 

 

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